Breitenerhebung

Die Erhebung der Nichtwohngebäude fand in 3 Phasen statt. In der ersten Phase, dem Screening, wurden die erhebungsrelevanten Nichtwohngebäude identifiziert. Die Nichtwohngebäude-Studie in Phase zwei ist als Breitenerhebung angelegt: In 6.011 erhebungsrelevanten Nichtwohngebäuden kamen Interviews mit Personen zustande, die Angaben zu dem jeweiligen Gebäude machen konnten. In einer dritten Phase, der Tiefenerhebung, wurden energetische Analysen durchgeführt, wenn der Eigentümer seine Bereitschaft dazu erklärte.
Mit der Breitenerhebung wurde eines der führenden Marktforschungsinstitute Deutschlands, das IFAK Institut für Markt- und Sozialforschung, beauftragt. Auf deren Homepage stehen Informationen für Personen, die an der Befragung teilnehmen, zu den Inhalten und der wünschenswerten Vorbereitung zur Verfügung.
Ziele der Breitenerhebung:
Zum ersten Mal wurde so der Bestand an Nichtwohngebäuden in Deutschland statistisch belastbar erfasst, mit Anzahl, Größe, Funktion, Baualter etc. sowie dem Zustand und der Dynamik der energetischen Beschaffenheit der Gebäudehüllen und der gebäudetechnischen Anlagen.
Ein weiteres, wichtiges Ziel der Breitenerhebung war die "Messung" der Modernisierungsraten zum einen des Wärmeschutzes der Gebäudehülle und zum anderen der gebäudetechnischen Anlagen zur Wärme- und Kälteversorgung und zur Beleuchtung.
U.a. folgende Merkmale des Gebäudes wurden erhoben:
(a) Basismerkmale des Gebäudes
- Nutzung und Funktion
- Baualter
- Flächen und Volumnia
- Eigentümerstruktur
- Nettokaltmiete und Bewirtschaftungsmerkmale
- Bauweise
- energetische Beschaffenheit
- Modernisierungsgeschehen der letzten Jahre
- Art der Anlagen
- energetische Effizienz
- konditionierte Flächen (beheizt, belüftet, gekühlt)
- Modernisierungsgeschehen der letzten Jahre